DIE FESTUNGSSTADT KOBLENZ EUROPAWEIT BEKANNT MACHEN // 07.06.2019 10:45

Anlässlich der zweijährigen Mitgliedschaft der Stadt Koblenz im Europäischen Netzwerk für Festungstourismus und Festungsmarketing „Forts2Market“ e.V. fand am Mittwoch, 5. Juni 2019 auf Initiative der Kulturdezernentin PD Dr. Margit Theis-Scholz eine Informationsveranstaltung auf Fort Konstantin statt. Rund 20 maßgebliche Akteure aus u.a. Denkmalpflege, Grünflächenverwaltung, Stiftung Denkmalschutz, Kulturamt, Wirtschaftsförderung, Tourismus und Fördervereinen der Festungsanlagen trafen sich zum Austausch über den Dächern der Stadt.
Dabei ging es neben der Vermarktung im Rahmen der Europäischen Kulturroute FORTE CULTURA ®  vor allem um die Vernetzung innerhalb der städtischen Ämter und relevanter Institutionen. Nach einem Impulsvortrag von Dirk Röder, Vorstandsmitglied des Vereins „Forts2Market“ diskutierten die Teilnehmer lebhaft über die potentielle Entwicklung insbesondere der kleineren Festungsteile und über mögliche Umsetzung die durch das Netzwerk gefördert werden kann. So ging es um die mögliche Weiterentwicklung von Fort Asterstein als Kulturort im Zusammenhang mit der BUGA 2029 ebenso wie um die Nutzungserweiterung von Fort Konstantin und die Einbeziehung der Feste Kaiser Franz in die Vermarktung. Als Grundlage für die touristische Vermarktung der Festungsanlagen wird neben der Instandsetzung die Verknüpfung und der zukünftig regelmäßig stattfindende Austausch aller Beteiligten über die Entwicklungsmöglichkeiten der Festungsteile gesehen.
Einigkeit bestand darin, dass die Veranstaltung den Auftakt für ein städtisches Festungs-Netzwerk bilden sollte und dass es dazu einer stärkeren Zusammenarbeit und Koordination aller Beteiligten bedarf. Ein weiteres Treffen soll deshalb schon im Herbst 2019 stattfinden.
Koblenz ist mit der Festung Ehrenbreitstein und den weiteren Festungen im Stadtgebiet ein wichtiger Partner für das europäische Festungs-Netzwerk, das europaweit knapp 1500 Festungen und befestigte Städte und Anlagen auflistet.
In weiteren Fortsetzungsterminen sollen die entstandenen Ideen künftig im gemeinsamen Austausch weiterverfolgt und kommuniziert werden.