Rolf Haxel bleibt Vorsitzender der Weinwerbung // 25.04.2018 16:50

 Weinbaupräsident Rolf Haxel aus Cochem ist weiterhin Vorsitzender der Mosel-Weinwerbung.  Er wurde in der Mitgliederversammlung des Moselwein-Vereins im Weinmuseum in Bernkastel-Kues einstimmig gewählt. Der Cochemer Winzer führt seit 2012 den Verein, dessen Aufgabe die Image- und Absatzförderung für die weinbaulichen Produkte des Anbaugebietes Mosel ist. Neuer erster Stellvertreter des Vorsitzenden ist Henning Seibert. Der Chef der Winzergenossenschaft Moselland eG war bislang schon Beisitzer im Vorstand. Thomas Ludwig aus Thörnich wurde einstimmig im Amt des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt. Auch Gerd Knebel aus Winningen und Matthias Walter aus Wincheringen gehören weiterhin dem Vorstand an. Sie hatten erneut kandidiert. Neu im Vorstand der Weinwerbung sind Stefanie Vornhecke aus Senheim und Andreas Barth aus Niederfell. Sie waren vom Kuratorium des Moselwein e.V. für die Wahl vorgeschlagen worden, nachdem Anna Reimann aus Kanzem und Florian Lauer aus Ayl, die seit 2012 dem Gremium angehört hatten, nicht mehr zur Wahl antraten. Die Wahl fand unter Leitung von Rechtsanwalt Ingo Becker aus Trier statt.   Die Mitgliederversammlung genehmigte ­einstimmig den Haushaltsplan für 2018, der Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 1,35 Millionen Euro vorsieht. Rund 400.000 Euro an Ausgaben sind im Jahr 2018 für Messeauftritte, Gebietspräsentationen und weitere Veranstaltungen geplant. Für Anzeigenwerbung sowie Internet, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sieht der Etat rund 300.000 Euro vor. Werbemittel und Verkaufsförderungsmaßnahmen, darunter der Wettbewerb „Der Beste Schoppen“ und weitere Werbemaßnahmen in Gastronomie und Weinhandel, schlagen mit 150.000 Euro zu Buche. Die Kosten für Personal und Betrieb der Geschäftsstelle liegen bei 360.000 Euro. Rund die Hälfte der Einnahmen, 683.000 Euro, sollen aus den Weinwerbeabgaben fließen, die alle Winzer an das Land Rheinland-Pfalz zahlen müssen. Hierfür stellt der Verein Projektanträge bei der Landwirtschaftskammer, von der die Weinwerbeabgaben verwaltet werden.  Die andere Hälfte der geplanten Einnahmen erwirtschaftet der Verein aus den Beiträgen der aktuell 1.157 Mitglieder, aus Veranstaltungs- und Verkaufserlösen sowie Zuschüssen aus Förderprogrammen der Europäischen Union. Im Jahr 2017 wurden für die Arbeit der Gebietsweinwerbung rund 1,3 Millionen Euro ausgegeben. Davon stammten 51 Prozent aus den Weinwerbeabgaben. Die Einnahmen lagen 2017 um rund 53.000 Euro über den Ausgaben, wie Christian Laros bei Vorlage der Gewinn- und Verlustrechnung für das Vorjahr erläuterte.   Die Werbelinie „Mosel – Faszination Wein“ habe seit ihrem Start vor vier Jahren nichts von ihrer Faszination eingebüßt, wie Geschäftsführer Ansgar Schmitz bei der Vorstellung des Geschäftsberichts sagte. Das moderne Design mit dezenten Farben und aussagekräftigen Fotomotiven wirke nach wie vor sehr stark bei Fachleuten der Weinbranche und Verbrauchern. Das habe sich auch erneut auf der Fachmesse ProWein in Düsseldorf gezeigt, bekräftigte auch Vorsitzender Haxel: „Viele Besucher wie auch Aussteller und Vertreter anderer Weinregionen lobten die Gestaltung des Gemeinschaftstandes der Weinwerbung Mosel als besonders gelungen und wertig.“ Das führte nach der Messe sogar zu Anfragen von Fachhändlern aus Nordrhein-Westfalen und dem Saarland, die Mosel-Fotos für die Gestaltung ihrer Verkaufsräume sowie für den Einsatz bei Hausmessen nutzen möchten. Ein Weinhändler schrieb in einer Nachricht an die Weinwerbung: „Ein großes Kompliment für den hoch attraktiven Messestand der Moselwinzer auf der Prowein. Besonders gut gefallen haben mir die eindrucksvollen Fotos, brillante Fotografie von großartigen Motiven. Auch die Vermarktung über die Thematik Wein von Helden erreicht so die Zielgruppe und schärft das Image und die Besonderheiten der Mosel. Mir als Riesling-Freak geht da das Herz auf.“  Die Werbelinie und vor allem der Auftritt der Mosel auf der ProWein, aber auch bei anderen Veranstaltungen, wirken damit weit über den Einsatz hinaus und bringen ein neues Mosel-Bild in die Köpfe von Weinfachleuten und Einkäufern aus aller Welt, so die positive Bilanz von Vorstand und Geschäftsführung der Moselweinwerbung.